Die frühesten bekannten Äußerungen zum Zustand der Landschaft des Westerwaldes sagen übereinstimmend: Im Hohen und Oberen Westerwald prägen schier endlose Heiden das Land. Sie sind mit Basaltblöcken übersät und werden von großen Rinderherden beweidet. Reisende müssen sich hüten, vom Weg abzukommen. Sie können in großen Sümpfen in ausweglose Situationen geraten. Alle großen Bäche des Westerwaldes setzen regelmäßig weite Landstriche unter Wasser. Sie lassen kaum einen dauerhaften Brückenbau für Wege zu und verheeren bei Hochwasser die Wiesen der Anrainer.
Um 1820 setzt der Umbau dieser Landschaft ein. Die Begradigung und Regulierung der Bäche macht den Anfang. Daran schließt sich die Trockenlegung der Sümpfe an. Um 1900 beginnen die Gemeinden, große Flächen ihrer Viehweiden in Wald umzuwandeln.
Die angeführten Themen werden von dem Westerwälder Antonius Kunz anhand historischen Karten- und Bildmaterials anschaulich eindrucksvoll vorgestellt. So ist „Einblick“ in die Geschichte einer Landschaft möglich.
Datum: Dienstag, den 04.08.2026, 19:00 - 21:00
Ort: Forstamt Hachenburg & Waldbildungszentrum RLP, In der Burgbitz 4, 57627 Hachenburg
Anmeldung unter: https://www.wald.rlp.de/forumwug/veranstaltungen-2026-test/vortragsabend-das-aus-fuer-heiden-suempfe-und-wilde-baeche
Bei Fragen zu der Veranstaltung schreiben Sie uns eine E-Mail (forumWuG(at)wald-rlp.de) oder rufen Sie uns an (+49 (2662) 9547507).
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Pressemitteilung FORSTAMT HACHENBURG - Forum Wald und Gesellschaft