Die Stadt Hachenburg ist tief betroffen über den mutmaßlich rechtsradikal motivierten Anschlag auf die HSG Hachenburger Service gGmbH und deren Inklusionsbetrieb Wäscherei Delfin in der Nacht vom 12. auf den 13. Mai 2026.
Mit großer Bestürzung haben wir von der Sachbeschädigung an Fahrzeugen der Einrichtung erfahren, darunter das Aufsprühen rechtsradikaler Symbole sowie die mutwillige Zerstörung einer Windschutzscheibe. Der entstandene Schaden beläuft sich auf rund 10.000 Euro. Die Stadt Hachenburg verurteilt diesen Angriff aufs Schärfste. Gewalt, Hass und menschenverachtende Symbolik haben in unserer Stadt keinen Platz.
Die HSG Hachenburger Service gGmbH sowie die Gemeinnützige Gesellschaft für Behindertenarbeit (GfB) leisten seit vielen Jahren wertvolle und unverzichtbare Arbeit für Menschen mit Beeinträchtigungen und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Region. Die Stadt Hachenburg steht uneingeschränkt an der Seite der betroffenen Einrichtungen sowie aller Mitarbeitenden, Beschäftigten und Betroffenen.
Stadtbürgermeister Stefan Leukel erklärt hierzu: „Die mutmaßlich rechtsextreme Tat macht betroffen und wütend zugleich. Die Tat richtet sich nicht nur gegen Fahrzeuge oder Gebäude, sondern gegen Menschen, die sich tagtäglich für Inklusion, Teilhabe und ein solidarisches Miteinander einsetzen. Wer solche Einrichtungen angreift, die sich für Menschen mit Behinderungen und gesellschaftliche Teilhabe engagieren, greift zugleich die Grundwerte unseres Zusammenlebens an. Wir stehen geschlossen an der Seite der GfB und ihrer Einrichtungen.“
Die Stadt appelliert an die Bürgerinnen und Bürger, mögliche Hinweise an die Polizei Hachenburg unter der Telefonnummer 02662/95580 weiterzugeben, um zur schnellen Aufklärung der Tat beizutragen. Für Hinweise, die zur Aufklärung des Falls führen, haben die betroffenen Unternehmen eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgelobt.