Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer besuchten kürzlich die Praxis „Klangmoment“ von Franziska Halmer im Ziegeleiweg 3 in Hachenburg. Anlass war die erfolgreiche Zertifizierung der Praxis als „Zertifizierte Peter Hess® Klangmassage Praxis“, die Ende Mai offiziell gefeiert wurde.
Die Praxis befindet sich in den gleichen Räumlichkeiten wie das Zanshinkai Dojo Hachenburg, das von ihrem Ehemann Maik Halmer geführt wird. Für Franziska Halmer ist diese Verbindung kein Zufall. Beide Angebote verfolgen ähnliche Ziele: Menschen dabei zu unterstützen, innere Ruhe zu finden, Achtsamkeit zu entwickeln und sich bewusst mit sich selbst auseinanderzusetzen. Meditation, Mindset-Arbeit und Selbstwahrnehmung spielen sowohl in der Klangarbeit als auch in der asiatischen Kampfkunst eine wichtige Rolle.
„Der Klang hat mich gefunden und nicht umgekehrt“, beschreibt Franziska Halmer ihren persönlichen Weg. Durch die enge Zusammenarbeit mit ihrem Mann, ihre Begeisterung für asiatische Kampfkunst sowie ihre gelernte Tätigkeit als Erzieherin und Fachkraft für Traumapädagogik sei sie schon früh mit dem Thema Klangarbeit in Berührung gekommen. Im Dojo werden vor und nach dem Training regelmäßig Meditationseinheiten durchgeführt, bei denen Klangschalen und ihre Erfahrungen aus der Klangarbeit zum Einsatz kommen und den Übungsstunden einen besonderen, zeremoniellen Charakter verleihen.
Auch in den Kinderkursen des Dojos, für die Franziska Halmer verantwortlich ist, werden verschiedene Klangmethoden gezielt eingesetzt. Dabei gehe es insbesondere darum, die Wahrnehmung der Kinder zu fördern, ihnen neue Erfahrungen zu ermöglichen und ihren Horizont zu erweitern.
Neben individuellen Klanganwendungen bietet die Praxis „Klangmoment“ auch Hausbesuche sowie Gruppenangebote an. Nachdem Klangschalen sie bereits über viele Jahre begleitet hatten, entschied sich Franziska Halmer für die Ausbildung und Zertifizierung nach den Qualitätsstandards von Peter Hess®. Bei der Peter Hess® Klangmassage handelt es sich um eine ganzheitliche Entspannungsmethode. Hierbei werden speziell entwickelte Therapieklangschalen auf und um den bekleideten Körper platziert und sanft angeklungen. Die entstehenden Klänge und Schwingungen werden nicht nur gehört, sondern auch körperlich wahrgenommen.
„Wir kennen alle die Wirkung eines Steins, der ins Wasser fällt und Wellen erzeugt“, erläutert Franziska Halmer. „Da der menschliche Körper zu einem großen Teil aus Wasser besteht, lassen sich die Schwingungen der Klangschalen besonders gut übertragen.“ Jede Anwendung werde dabei individuell erlebt und könne unterschiedliche Empfindungen hervorrufen.
Die Klangmassage wird häufig zur Unterstützung bei Stressbelastungen, Nervosität, Schlafstörungen, Ängsten, Verspannungen oder Rückenschmerzen genutzt. Auch Menschen mit Burnout-Symptomen, Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus oder Verdauungsbeschwerden suchen entsprechende Angebote auf. Dabei betont Franziska Halmer ausdrücklich, dass sie ihre Arbeit klar von esoterischen Ansätzen abgrenzt. Grundlage ihrer Tätigkeit seien die zertifizierte Ausbildung sowie der gezielte Einsatz spezieller Therapieklangschalen. Das kürzlich abgeschlossene Studium „Heilpraktiker für Psychotherapie“ ergänzt ihr Konzept, da viele ihrer Klienten die Klangarbeit aus der Therapie oder Reha kennen.
Die verwendeten Klangschalen unterscheiden sich in Größe, Tonhöhe und Intensität der Schwingungen. Dadurch können sie gezielt für verschiedene Körperregionen und Anwendungsbereiche eingesetzt werden.
Stadtbürgermeister Stefan Leukel zeigte sich beeindruckt von der Kombination aus traditioneller Klangarbeit, pädagogischer Erfahrung und dem ganzheitlichen Ansatz der Praxis. Die Stadt Hachenburg gratuliert Franziska Halmer zur erfolgreichen Zertifizierung und wünschte ihr für die weitere Entwicklung von „Klangmoment“ viel Erfolg.