Kinderstadtdirektoren starten in die Sommerpause | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Viele Ideen bereits auf den Weg gebracht

Kinderstadtdirektoren starten in die Sommerpause

Das erste Halbjahr der Amtszeit der aktuellen Kinderstadtdirektoren ist bereits vergangen. Nun verabschiedet sich die engagierte Gruppe in die Sommerpause. Seit Beginn ihrer Amtszeit ist aus den Kindern beider Hachenburger Grundschulen ein starkes Team zusammengewachsen. Die Kinder haben sich kennengelernt, Vertrauen aufgebaut und arbeiten inzwischen hervorragend miteinander zusammen.

Ziel der regelmäßigen Treffen im Büro der Kinderstadtdirektoren im Historischen Rathaus war es von Anfang an, die Themen und Ideen aufzugreifen, mit denen sich die Kinder zur Wahl gestellt hatten, und diese – soweit möglich – während ihrer Amtszeit umzusetzen.

Bereits konkrete Formen angenommen hat die Planung eines Limofestes für Kinder. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Jugendzentrums der VG Hachenburg trafen sich die Kinderstadtdirektoren vor Ort, um den Ablauf der Veranstaltung zu erarbeiten und Ideen für das Fest zu entwickeln.

Auch weitere Projekte befinden sich bereits in der Planung. So wünschen sich die Kinder einen Familienausflug zum Flippolino nach Kirchen. Hierzu wurde bereits Kontakt mit der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises in Montabaur aufgenommen, um die Veranstaltung als Kooperationsprojekt umzusetzen.

Darüber hinaus besteht der Wunsch, gemeinsam mit der SG Müschenbach/Hachenburg eine Veranstaltung rund um das Thema Fußball zu organisieren. Die Gespräche hierzu sollen nach der Sommerpause weitergeführt werden.

Ein besonderes Anliegen der Kinderstadtdirektoren ist außerdem eine Übernachtung im Vogtshof. Damit greifen sie eine beliebte Aktion ihrer Vorgänger auf. Im Rahmen dieser Veranstaltung möchten die Kinder bei einer abendlichen Stadtwanderung Zigarettenstummel in der Innenstadt sammeln und anschließend auszählen. Das Thema Zigarettenmüll beschäftigt die Kinderstadtdirektoren seit vielen Jahren und zieht sich wie ein roter Faden durch die verschiedenen Generationen des Kindergremiums. Immer wieder äußern die Kinder ihr Unverständnis darüber, dass so viele Zigarettenkippen achtlos auf Straßen, Plätzen und Gehwegen entsorgt werden.

Bei einer gemeinsamen Begehung der Innenstadt stellten die Kinder fest, dass insbesondere in der Fußgängerzone und auf dem Alten Markt bereits zahlreiche Mülleimer vorhanden sind. Weitere Abfallbehälter halten sie daher nicht für erforderlich. Aus Sicht der Kinder liegt das Problem nicht an fehlenden Entsorgungsmöglichkeiten, sondern vielmehr am Verhalten einzelner Raucherinnen und Raucher.

Auch im Bereich Umwelt- und Stadtgestaltung möchten die Kinderstadtdirektoren aktiv werden. Im Herbst sollen vor der Stadtbücherei Blumenzwiebeln gepflanzt werden, um dort im kommenden Frühjahr für farbenfrohe Akzente zu sorgen. Zudem möchte die Gruppe einen Johannisbeerstrauch pflanzen. Ein geeigneter Standort innerhalb der Stadt wird derzeit noch gesucht.

Ute Fährmann, Leiterin des städt. Familienzentrums zeigt sich mit der bisherigen Arbeit der Kinderstadtdirektoren sehr zufrieden. Die Kinder bringen sich engagiert ein, diskutieren ihre Ideen konstruktiv und übernehmen Verantwortung für ihre Stadt. Nach der Sommerpause werden die regelmäßigen Treffen im Historischen Rathaus fortgesetzt, um die begonnenen Projekte weiter voranzubringen und neue Ideen zu entwickeln.