Die Bauarbeiten zur Neugestaltung der Friedrichstraße im Rahmen der Stadtkernsanierung schreiten zügig voran und werden bis Ende Juli fertiggestellt sein. Seit Anfang April wird im Bereich zwischen Johann-August-Ring und Owwergass intensiv gearbeitet, um die Verbindung zwischen Innenstadt und Burggarten nachhaltig aufzuwerten und zukunftsfähig zu gestalten. Die Fertigstellung der Maßnahme war planmäßig vor der Hachenburger Kirmes im August vorgesehen, wird jedoch – sofern die Arbeiten weiterhin planmäßig verlaufen – voraussichtlich Ende Juli abgeschlossen sein.
In den vergangenen Wochen wurden aus den Reihen der ansässigen Geschäftsinhaber sowie von Bürgerinnen und Bürgern Sorgen und Fragen zur aktuellen Verkehrssituation und Erreichbarkeit der Innenstadt geäußert. Stadtbürgermeister Stefan Leukel und Citymanagerin Timea Zimmer haben sich deshalb persönlich vor Ort ein Bild gemacht und unter anderem das Gespräch mit Carmen Georg-Klöckner vom Blumenhaus Georg gesucht, um sich stellvertretend für die Gewerbetreibenden über die aktuelle Situation auszutauschen.
Dabei wurde deutlich, dass insbesondere Betriebe mit Laufkundschaft die Auswirkungen der Baustelle spüren. Carmen Georg-Klöckner schilderte beispielsweise, dass das wichtige Saisongeschäft im Frühjahr durch die Einschränkungen teilweise ausgefallen sei. Auch andere Gewerbetreibende und Dienstleister vor Ort äußerten Sorgen hinsichtlich der Erreichbarkeit ihrer Geschäfte und der Parkplatzsituation.
„Wir nehmen die Sorgen der Händlerinnen und Händler sowie Dienstleister vor Ort sehr ernst. Uns ist bewusst, dass eine Baustelle immer Einschränkungen mit sich bringt – insbesondere für den Einzelhandel, der stark von Laufkundschaft lebt. Gleichzeitig handelt es sich um eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Innenstadt, von der langfristig sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch Gewerbetreibende profitieren werden“, erklärt Stadtbürgermeister Stefan Leukel.
Die Stadt möchte deshalb nochmals ausdrücklich darauf hinweisen, dass sämtliche Geschäfte und Einrichtungen trotz der Bauarbeiten weiterhin erreichbar sind. Auch wenn die bisherigen Parkplätze direkt unterhalb des Schlosses künftig entfallen, stehen weiterhin Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zur Verfügung – insbesondere auf dem neu geschaffenen Parkplatz im Johann-August-Ring. Zudem verfügt das Blumenhaus Georg weiterhin über vier eigene Parkplätze direkt am Geschäft.
Auch die Erreichbarkeit bleibt weiterhin gewährleistet. Der obere Bereich der Innenstadt kann nach wie vor über den Johann-August-Ring angefahren werden. Zusätzlich ist eine Zufahrt über die Fußgängerzone in der Wilhelmstraße während der Lieferzeiten möglich, sodass Besucherinnen und Besucher weiterhin in unmittelbare Nähe der Friedrichstraße gelangen können. Gerade für ältere Menschen oder gehschwache Personen bleibt damit auch die Erreichbarkeit wichtiger Dienstleistungsangebote sichergestellt: Taxen dürfen weiterhin über den Bereich Wilhelmstraße/Alter Markt zufahren, um Fahrgäste möglichst nah an den Geschäften und Einrichtungen in der Friedrichstraße abzusetzen.
Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger darum, den lokalen Einzelhandel auch während der Bauzeit bewusst zu unterstützen. Die Arbeiten kommen sichtbar und zügig voran. Schon jetzt ist erkennbar, wie die neugestaltete Friedrichstraße künftig das Stadtbild aufwerten und die Aufenthaltsqualität verbessern wird.
Mit der Neugestaltung entstehen unter anderem neue klimaangepasste Grünflächen, moderne Aufenthaltsbereiche sowie eine hochwertige Pflasterung im Stil der Fußgängerzone. Ziel ist es, die Innenstadt langfristig attraktiver, nachhaltiger und lebenswerter zu gestalten.
Die Stadt Hachenburg bedankt sich bei allen Anwohnerinnen und Anwohnern, Geschäftsinhabern sowie Besucherinnen und Besuchern für ihr Verständnis und ihre Geduld während der Bauphase.